Angebote

Die besten Angebote für Produkte


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Der Handel ist darauf angewiesen, dass die Kunden in das Geschäft kommen. Um dieses primäre Ziel zu erreichen, macht der Einzelhändler meist wöchentlich bestimmte Angebote. In Zusammenarbeit mit Industrie, Großhandel und Einzelhandel werden oft bestimmte Produkte ausgesucht, die dann als Sonderangebote feilgeboten werden. Doch wie erreichen die Angebote den Kunden und Endverbraucher? Dazu muss man zunächst erstmal betrachten, in welcher Branche die Angebote gemacht werden.

Vom Lebensmitteleinzelhandel kennt man es, dass wöchentlich Angebotsblätter den Zeitungen beigelegt werden. Beim Großhandel hingegen funktioniert das etwas anders. Hier wird monatlich ein Warenkatalog an den Kunden herausgeschickt. Beim Großhandel trennt man die Angebote aus den Bereichen Non-Food und Food. Weil der Kunde des Großhandels, sei es der Wiederverkäufer oder der Großverbraucher, mehr Zeit zum Reagieren benötigt, sind die Zeitspannen der Werbedauer größer, als im Einzelhandel.

Nun kann man Angebote auch juristisch betrachten, hierbei werden die freibleibenden und die verbindlichen Angebote unterschieden. Das freibleibende Angebot ist so geschaffen, dass der Händler selbst entscheiden kann, ob das Angebot noch gilt, wenn der Kunde dieses annehmen möchte. Beim verbindlichen Angebot ist es schon anders. Hier ist der Händler verpflichtet, das Angebot in den Rahmen, wie es gemacht wurde, auch umzusetzen. Doch wie sieht es denn mit dem Werbeblättchen aus, die jeden Haushalt erreichen? Sind die einzelnen Produkte, die hier beworben werden, jetzt verbindlich zum Angebotspreis zu kaufen oder nicht. Vom Grundsatz her muss der Händler die beworbenen Waren in ausreichender Zahl zu dem beworbenen Preis verfügbar haben. Jedoch lassen sich die Unternehmen immer eine Hintertür offen. Dieses Hintertürchen sind meist kleingedruckte Hinweise, die das Rechtsverhältnis relativieren. Mit Worten wie Irrtum und Zwischenkauf vorbehalten oder Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen kann der Händler den Angebotsverlauf steuern.

Aber grundsätzlich ist zu sagen, dass sowohl der Händler, als auch Endverbraucher an den Angeboten partizipieren. Der Handel braucht die Kunden und den Warenabsatz und der Endverbraucher benötigt die günstigen Angebote, um bei dem Haushaltsgeld zu sparen. Es haben also beide Seiten etwas davon, wenn die wöchentliche Werbung mit den Sonderangeboten aufrecht erhalten wird. Sicher gibt es sie, die "schwarzen Schafe", die Angebote unterbreiten, die nur dazu geeignet sind, den Kunden in den Laden zu locken. Die Mehrheit der Händler aber werden alles tun, um den Kunden die beworbenen Waren zukommen zu lassen. Mit Deals wie Nachlieferungen auch nach der Werbezeit und der Abgabe ähnlicher Waren zum Angebotspreis stellen die Händler sicher, dass der Kunde nicht böse wird und nicht als Kunde verloren geht.